Der viel belächelte Virtual Boy feiert bereits im Februar ein Comeback. Über Nintendos Gerät selbst und den verhunzten Release Mitte der 90er haben wir bereits an anderer Stelle gesprochen. Jetzt geht es um die Spiele, die wir bald mit der neu aufgelegten Peripherie bei Nintendo Switch Online + Erweiterungspaket zocken können. Wir geben euch zu jedem der angekündigten Starttitel die wichtigsten Infos.
Bereits sieben von insgesamt 22 Titeln werden am 17. Februar erscheinen. Neben dem Premium-Abo benötigt ihr das obligatorische rot-schwarze Zubehör: Funktionieren tut das Ganze sowohl auf der Switch 2 als auch auf ihrem Vorgänger.
High- und Lowlights der 3D-Kuriosität
Der absolute Höhepunkt der Spielesammlung ist ganz klar „Virtual Boy Wario Land“. Der 2,5-Plattformer, bei dem ihr zwischen Vorder- und Hinterebenen wechselt, ist ein brillanter Eintrag in die Wario-Land-Serie. Unserer Meinung nach könnte es sogar den stärksten Titel zusammen mit dem ersten GameBoy-Teil darstellen. Wie bei allen VirtualBoy-Games gilt natürlich: Man muss sich an die Farbgestaltung gewöhnen.
Teleroboxer ist ein durchaus starkes Boxing-Game aus der Egoperspektive. Rezensenten bemängeln vor allem den Umfang des Spiels: nur acht Gegner. Dieses Game nimmt man aber sehr gerne mit – absolute Empfehlung von Fans von „Punch-Out!!“.
Außerdem dabei: „GOLF“. Achtung, Mario-Golf-Fans: Ihr werdet nur wenig Spaß an diesem Titel haben. Es handelt sich um eine Sim mit nüchterner Präsentation. Da gibt es bessere Titel, auch im Retrobereich.
„Galactic Flipper“ ist für Freunde des Genres absolut einen Blick wert. Zwar ist die Steuerung gewöhnungsbedürftig – die Kugel gleitet eher wie eine Art Hockey-Puck – aber das Weltraumthema mit seinen vier Tischen überzeugt. Ein eher minimalistisches Spiel im Großen und Ganzen.
Mit „3D Tetris“ von 1996 hat Nintendo eher ein Denk- als ein Flow-Spiel auf den Markt geworfen. Ihr schaut von oben in einen Raum hinein und müsst eine komplette Ebene mit den Steinen füllen. Die Zeit den polarisierenden Puzzler auszuchecken ist also bald endlich da.
Bei „Red Alarm“ wird der 3D-Effekt der Konsole tatsächlich einmal vernünftig genutzt. Der Railshooter fragt euer Reaktionsvermögen ordentlich ab und gilt als einer der originärsten Titel auf dem Virtual Boy.
Und zu guter Letzt: „The Mansion of Innsmouth“. Hierbei handelt es sich um ein First-Person-Spiel für in dem man unter Zeitdruck ein labyrinthartiges Herrenhaus erkundet und mit knapper Munition gegen Monster ums Überleben kämpft. Merke: Das war noch vor „Resident Evil“. Es gibt mehrere Enden, was für einen Wiederspielreiz sorgen könnte. Wäre es nur nicht so ruckelig.
Die Retro Gaming Crew wünscht jedenfalls viel Freude mit dem Erforschen des ersten Schubs an Virtual-Boy-Games.
Bild: Nintendo
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