An Ostern auf die Suche nach den Geschenken und Ostereiern zu gehen, macht richtig Spaß. Diesen Spaß haben Gamer aber das ganze Jahr, denn in zahlreichen Spielen wurden von den Entwicklern Easter Eggs verbaut und diese warten darauf, gefunden zu werden. Wir haben für euch unsere Top Five-Easter Eggs zusammengestellt.

Erstes Easter Egg der Geschichte

Das erste Easter Egg der Geschichte hat der Spiele-Entwickler Bradley Reid-Selth in seinem für das Fairchild Channel F entwickelte Spiel „Video Whizball“ 1978 entwickelt. Das Spiel war ein Art „Pong“-Klon. Wie in „Pong“ musste man sein Tor vor einem Ball – in diesem Fall den Whizball – verteidigen und ihn ins Tor des Gegenspielers schießen.

Spektakulär ist das erste Easter Egg der Geschichte zwar nicht, denn es war der Name des Entwicklers, den man durch eine spezielle Kombination aus Siegen, Niederlagen und bestimmten Einstellungen an den Rand des Spielfelds zaubern konnte. Dennoch fing mit ihm sozusagen alles an.

Im Video von YouTuber Baju o grach könnt ihr sehen, wie ihr das Easter Egg aktivieren könnt.

Es gibt kein geheimes Kuh-Level!

Doch, es gibt eins und es gehört definitiv zu den legendären Easter Eggs der Videospiel-Geschichte. In „Diablo 2“ kann man nämlich, wenn man den Endboss erledigt hat, ein geheimes Level aktivieren, in dem man von Kühen mit Hellebarden angegriffen wird.

Wie man es aktiviert, ist relativ simpel, denn ihr müsst dazu nach dem Endkampf zurück ins Jägerinnen-Lager und folgende Gegenstände in den Horadrim-Würfel stecken:

  • Wirrets Bein
  • Stadtfolianten

Dadurch entsteht dann ein rotes Portal, das euch ins Secret Kuh-Level führt. Dort angekommen, müsst ihr die Kühe töten und ihrer Schätze berauben.

Fan wird verewigt

Das Magazin „Nintendo Power“ verloste damals unter seinen Lesern eine Erwähnung des Namens im damals erscheinenden „Zelda“-Titel. Der besagte Titel war „The Legend of Zelda: A Link to the Pastund der besagte Fan Chris Houlihan.

Sein Easter Egg ist ein versteckter Geheimraum im Spiel, mit blauen Rubinen gefüllt ist und eine Nachricht enthält::

„Mein Name ist Chris Houlihan. Das ist mein geheimer Raum. Bitte behaltet es für euch, ok?“

Um den Raum betreten zu können, muss man einen speziellen Weg nutzen und diesen in sehr kurzer Zeit absolvieren – wie man das schaffen kann, zeigt das Video von ZeldapediaVideo:

Telefonieren mit einem Gott

Im Playstation-Hit „God of War“ prügeln wir uns als Kratos quer durch die Götterwelt und hinterlassen Tod und Verderben. Am Ende treten wir gegen Ares, den Kriegsgott, an und besiegen ihn. Sony feiert diesen Moment, indem ein lustiges Easter Egg im Thronsaal des ehemaligen Kriegsgottes versteckt wurde.

Im Thronsaal findet ihr zwei Statuen, die ihr zerschlagen müsst. Wenn sie zerstört wurden, geben sie eine Nummer frei, die ihr dann anrufen könnt. Eine zweite Nummer bekommt ihr, wenn ihr im Gott-Modus dasselbe noch einmal gemacht habt. Unter beiden Nummern (kostenpflichtig) gratuliert euch Kratos zu eurem Sieg über Ares. Der YouTuber Frosteinburg hat das Gespräch mit Kratos in einem Video festgehalten.

Insert Disk 22

Im Point- and Click-Adventure „The Secret of Monkey Island“ befindet sich eines unser Lieblings-Easter Eggs, denn wir sind nur durch einen Zufall darauf gestoßen. In der Floppy-Disk-Version des Spiels kann man an einem bestimmten Baum einen versteckten Eingang zu einer Höhle finden. Wenn man die Höhle mit Guybrush betreten will, wird man aufgefordert, Disk 22 einzulegen, um mit dem Spiel fortfahren zu können.

Das lustige daran: Disk 22 gibt es nicht. Das Spiel ruft dann immer höhere Nummern auf, bis Guybrush aufgibt und dann sagt: „Den Teil des Spiels haben sie wohl noch nicht programmiert“.

Nachdem das Easter Egg damals gefunden wurde, riefen einige besorgte Fans bei der Service-Hotline an und fragten nach den fehlenden Disks.

Welches Easter Egg hat euch am besten gefallen? Welche Easter Eggs aus Retro-Klassikern kennt ihr noch? Schreibt es uns in die Kommentare!

Bild: Adobestock-mkphoto / Nintendo

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