Mit „God of War: Sons of Sparta“ hat Sony überraschend einen 2D-Ableger der Kultreihe veröffentlicht und ausgerechnet Serien-Erfinder David Jaffe damit erbost. In einem rund zehnminütigen Video ließ der kreative Kopf hinter dem PS2-Original seinem Frust freien Lauf und nahm das neue Abenteuer ordentlich auseinander.

„Sons of Sparta“ setzt auf klassische 2D-Action im Metroidvania-Stil und erzählt eine Geschichte rund um den jungen Kratos und seinen Bruder Deimos. Für Retro-Fans klingt das erstmal spannend – immerhin erzählt das Spiel die Vergangenheit eines unserer Lieblings-Protagonisten. Doch Jaffe sieht darin offenbar keinen gelungenen Throwback, sondern eher einen Fehltritt.

Deutliche Worte, gespaltene Community

In seinem Video bezeichnet er das Spiel als „Mist“ und kritisiert vor allem die Charakterdarstellung, das Writing und das allgemeine Spieldesign. Der junge Kratos wirke beliebig und habe für ihn nichts mehr mit der ursprünglichen Vision zu tun. Auch das Gameplay sei uninspiriert, zu dialoglastig und insgesamt schlicht langweilig. Nach etwa einer Stunde habe er entnervt aufgegeben.

Die Community reagiert gespalten. Während einige Fans Jaffes harsche Worte nachvollziehen können, fallen die Nutzerbewertungen insgesamt deutlich milder aus. Viele Spieler loben den Retro-Ansatz und sehen im 2D-Experiment eine willkommene Abwechslung zur bombastischen Hauptreihe.

Ob Sons of Sparta nun mutiges Nischenprojekt oder unnötiger Seitenhieb auf die Serie ist, bleibt Geschmackssache. Gesprächsstoff liefert das Spiel jedenfalls. Wie ist eure Meinung zu „God of War: Sons of Sparta“?

Bild: Sony Interactive Entertainment

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