Ein echtes Stück Videospielgeschichte hat ein neues Zuhause gefunden: Das National Videogame Museum in Frisco (USA) hat einen der legendären „Nintendo PlayStation“-Prototypen in seine Sammlung aufgenommen.

Bei dem Gerät handelt es sich um einen extrem seltenen Prototyp aus den frühen 90er-Jahren – eine Zeit, in der Nintendo und Sony noch gemeinsam an einer Konsole arbeiteten. Die Idee damals: Ein Super Nintendo, das nicht nur klassische Cartridges, sondern auch CD-ROMs abspielen kann. Das Projekt lief unter verschiedenen Namen, unter anderem SNES-CD oder eben „Nintendo PlayStation“.

Der Deal, der nie zustande kam

Bekanntlich kam es aber anders. Kurz vor der geplanten Präsentation zerbrach die Partnerschaft spektakulär, nachdem Nintendo überraschend ankündigte, stattdessen mit Philips zusammenzuarbeiten. Sony stand plötzlich ohne Partner da und entwickelte daraufhin eine eigene Konsole. Der Rest ist Geschichte: 1994 erschien die erste PlayStation und veränderte den Spielemarkt nachhaltig.

Von der ursprünglichen Nintendo-Sony-Konsole sollen rund 200 Prototypen gebaut worden sein, doch nach dem Ende der Kooperation verschwanden sie fast vollständig. Jahrzehntelang galt das System unter Fans fast schon als Mythos. Erst viele Jahre später tauchten einzelne Geräte wieder auf und sorgten regelmäßig für Schlagzeilen in der Retro-Szene.

Was denkt ihr über diesen legendären Prototypen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Bild: National Videogame Museum

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