Nintendo denkt längst über Games hinaus. In einem aktuellen Interview mit der japanischen Zeitung Kyoto Shimbun hat Präsident Shuntaro Furukawa bestätigt, dass der Konzern seine bekannten Marken künftig noch stärker in andere Medien bringen will. Nach dem gigantischen Erfolg des „Super Mario Bros.“-Films ist klar: Das war erst der Anfang.
Ab 2026 sollen regelmäßig neue Filme und Animationsprojekte erscheinen. Nintendo will dabei nicht einfach nur Lizenzen vergeben, sondern selbst stark in die Planung und Qualitätskontrolle eingebunden sein – ganz nach dem Motto: lieber weniger, dafür typisch Nintendo. Das klingt erst mal beruhigend, schließlich will man kein beliebiges Hollywood-Gewürge mit bekannten Namen sehen.
Auch dieses Jahr geht’s ins Kino
Konkret ist bereits der nächste große Kinostart: Der neue Mario-Film (angelehnt an „Super Mario Galaxy“) soll 2026 erscheinen. Außerdem ist ein Live-Action-Film zu „The Legend of Zelda“ für 2027 angekündigt – ein Projekt, das bei Fans gleichermaßen Neugier und Skepsis auslöst.
Besonders spannend: Furukawa schließt Anime-Produktionen ausdrücklich nicht aus. Zwar gibt es noch keine Ankündigungen, aber Nintendo scheint offen für neue Formate zu sein, wenn sie zur Marke passen. Gerade Reihen wie „Metroid“, „Zelda“ oder sogar „F-Zero“ würden sich unserer Meinung geradezu anbieten.
Das Ziel ist klar: Nintendo möchte seine Welten auch Menschen näherbringen, die nie ein Nes, Snes oder N64 in der Hand hatten, ohne dabei die eigene Identität zu verlieren.
Welche Nintendo-Reihe würdet ihr gerne verfilmt sehen?
Bild: Nintendo, Sony Pictures
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