In den letzten Wochen ging ein Raunen durch die Horror- und Retro-Gaming-Community: Arbeitet Bloober Team etwa an einem Remake des PS2-Kultklassikers „Rule of Rose“? Auslöser war eine mysteriöse Teaser-Website mit Countdown, Rosenmotiv und kryptischen Texten – Futter für Spekulationen ohne Ende. Gerade für Fans obskurer Survival-Horror-Perlen klang das wie ein Lottogewinn.

Jetzt ist klar: Die Hoffnung war (leider) verfrüht. Bloober Team hat inzwischen offiziell Stellung bezogen und den Gerüchten den Wind aus den Segeln genommen. Weder „Rule of Rose“ noch irgendein anderes bestehendes Spiel wird neu aufgelegt. Das kommende Projekt sei eine komplett neue Marke, kein Remake, kein Reboot, keine Neuinterpretation eines alten Titels.

Hype gebremst, Neugier bleibt

Der CEO des Studios sprach von einer „interessanten Fan-Theorie“, stellte aber unmissverständlich klar, dass die Community hier mehr hineininterpretiert habe, als tatsächlich geplant war. Bloober Team arbeitet an etwas Eigenständigem. Was genau, bleibt vorerst geheim.

Warum die Spekulationen trotzdem so hochkochten, ist nachvollziehbar. „Rule of Rose“ gilt als eines der kontroversesten und zugleich seltensten Horrorspiele der PS2-Ära, heute ein heiß begehrtes Sammlerstück. Dazu kommt Bloober Teams Erfahrung mit psychologischem Horror und zuletzt mit hochkarätigen Remakes – eine explosive Mischung für Wunschdenken.

Was bleibt, ist zumindest die Gewissheit: Am Valentinstags-Wochenende 2026 fällt der Vorhang. Dann endet der Countdown und wir erfahren, woran Bloober Team wirklich arbeitet.

Ein „Rule of Rose“-Comeback ist es nicht. In welche Richtung, meint ihr, wird Bloober Team gehen?

Bild: GOG, 505 Games, Atlus, Sony

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