Die Gaming-Welt trauert: Hideki Sato, einer der wichtigsten Köpfe hinter Segas legendären Konsolen, ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Mit ihm verliert die Branche einen Ingenieur, der die 8-, 16- und 32-Bit-Ära maßgeblich mitgeprägt hat.
Sato kam bereits Anfang der 70er-Jahre zu Sega und arbeitete zunächst an Arcade-Hardware, also genau dort, wo Segas DNA ihren Ursprung hat. Später übernahm er eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Heimkonsolen. Sein Name ist eng mit Systemen wie dem SG-1000, dem Master System und vor allem dem Mega Drive verbunden. Letzteres wurde Anfang der 90er zum Kult – nicht zuletzt dank der Power unter der Haube.
Vom Saturn zur Dreamcast
Auch bei technisch ambitionierten Projekten wie dem Saturn und der Dreamcast war Sato federführend beteiligt. Gerade die Dreamcast gilt heute als unterschätztes Meisterwerk: Online-Features, starke Arcade-Umsetzungen und ein einzigartiger Spirit. Vieles davon basierte auf der Hardware-Philosophie, die Sato mitprägte.
Später stieg er sogar zum Präsidenten von Sega auf, blieb aber stets ein Technik-Mensch im Herzen. Ohne ihn sähe die Geschichte der Konsolenkriege der 90er vermutlich anders aus.
Für viele von uns war Sega mehr als nur eine Marke. Hideki Sato hat genau dafür die Grundlage geschaffen. Danke für alles, Mr. Sato.
Bild: Sega
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