Virtuell jemanden begraben? Ja, das geht nun. Möglich macht das der „Gamer Graveyard“ des Opera GX Browsers.

Wer kennt es nicht: Im Laufe eines langen Online Gaming-Lebens kommt der ein oder andere Kontakt dazu und manche Mitspieler entwickeln sich zu virtuellen Freunden. Einige von ihnen verschwinden im Laufe der Zeit und kommen nicht mehr online. Der Gamer-Friedhof erlaubt euch jetzt, um die Verschwundenen zu trauern.

Press F for respect

Der virtuelle Friedhof ist aufgebaut wie ein richtiger Friedhof. So gibt es eine Kapelle und eben mehrere Gräber mit Grabsteinen. Der „Gamer Graveyard“ ist dabei in einem 8-Bit-Pixel-Look gehalten und auch mit der passenden Musik unterlegt worden.

Über die Seite gamergraveyard.gg könnt ihr dann einen Grabstein für einen verschwundenen Freund errichten, um ihn daran zu erinnern, dass er online vermisst wird. Dazu müsst ihr folgende Schritte durchführen:

  • „Bury a friend“ auswählen
  • Spielername oder Gamertag eingeben
  • Tag eintragen, an dem die Person verschwunden ist
  • Passendes Grabstein-Theme aussuchen
  • Euren Freund über die Funktion „Bury“ begraben

Wenn ihr das Grab dann besuchen wollt, könnt ihr oben im Suchfeld den Namen eingeben und werdet zum Grab gebracht, das dann wie folgt aussieht:

Gamer Graveyard: Grabstein Beispiel

Wenn ihr den Verstorbenen euren Respekt erweisen wollt, dann könnt ihr durch Drücken der F-Taste eine kleine Kerze am Grab entzünden.

Letztendlich ist der „Gamer Graveyard“ Teil einer Werbeaktion für Opera GX, der sich als Browser für Gamer etablieren möchte. Der „Graveyard“ ist ein netter Zeitvertreib und für den ein oder anderen Scherz wird er auch taugen, dennoch bleibt es einfach ein makaberer Werbegag.

Was haltet ihr vom „Gamer Graveyard“? Würdet ihr eure verschwundenen Mitspieler hier begraben wollen?

Bild: Opera GX / gamergraveyard.gg

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