Sega will in den kommenden fünf Jahren einige Pläne für neue IPs umsetzen, aber auch alte Klassiker sollen wiederbelebt werden. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Finanzbericht des Unternehmens hervor.

Um den alten Klassikern neues Leben einzuhauchen, hat Sega folgende Varianten:

  • Remaster: Klassiker sollen mit HD-Texturen und grafischen Überarbeitungen aber gleichbleibendem Gameplay neu auf den Markt gebracht werden.
  • Remake: Die Spiele sollen neue Funktionen und Features unter Beibehaltung des alten Gameplays bekommen
  • Reboot: Ein gänzlich neues Spiel wird entwickelt, welches aber auf dem Erscheinungsbild der alten IPs beruht. Beispielsweise bekommen wir ein neues „Sonic“-Abenteuer, das aber in derselben Welt spielt wie die ersten beiden Spiele.
Sega: Finanzbericht Remaster/Remake/Reboot

IPs sollen nicht weiter anstauben

Aus Seite 52 des Finanzberichts geht hervor, dass bislang vor allem die IPs ungenutzt im Keller verstauben. Das will Sega nun ändern, unter anderem sollen Titel wie „Crazy Taxi“, „Jet Set Radio“, „Panzer Dragoon“, „Virtua Fighter“, „Rez“, „Shinobi“ und „Streets of Rage“ neu aufgelegt werden. Einige Titel, die Sega in der Kategorie „Past IPs“ aufgeführt hat, sind aber schon vor nicht allzu langer Zeit entstaubt worden. Darunter „Streets of Rage“, denn das hat erst vor knapp einem Jahr einen vierten Ableger bekommen und auch „Rez“ ist nur wenige Jahre alt.

Wer jetzt Titel wie z.B. „Sonic“ vermisst – diese sind nicht vergessen. Hier verfolgt Sega eine weitere Strategie, denn sie wollen IPs mit hohem Potential zu sogenannten „Global Brands“ (global bekannte Marke) ausbauen.

Sega: Finanzbericht "Global Brand"

Was haltet ihr davon? Würdet ihr euch über Remakes oder Remastered eurer Lieblings-Sega-Spiele freuen?

Bild: Sega /Sega Sammy Holdings

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