Was wird eigentlich im Jenseits für eine Sportart gespielt? Soviel sei gesagt: Federball ist es schonmal nicht! In „Cursed to Golf“ dürft ihr nämlich euer 9er Eisen auspacken und den Golfball ordentlich über abgedrehte Golfplätze schlagen, um zu einer Golf-Legende im Jenseits zu werden.

Der Indie-Entwickler Chuhai Labs verspricht mit dem pixeligen Golfabenteuer, das bereits am 18. August für Nintendo Switch, Xbox One, Xbox Series X/S, PlayStation 4, PlayStation 5 und den PC erscheint, Golf von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Einen ersten Eindruck vom Spiel gibt euch der folgende Trailer:

Vom Jubel in die Traufe

Gerade noch zum Siegerschlag auf dem internationalen Turnier ausgeholt und im nächsten Atemzug gefangen im Fegefeuer. Schlechter hätte es wohl nicht laufen können. Als Spieler übernimmt man ab diesem Punkt die Rolle des verfluchten Golfers, der sich einer Legende nach ins Land der Lebenden zurückspielen kann. Dazu müssen nur die Plätze der legendären Geister-Caddys gespielt und die mystische Golfkunst perfektioniert werden.

Dann heißt es wohl ran an den Speck und aufteen. Auf 100 zufallsgenerierten Golfplätzen in vier Biomen muss man sein Können beweisen und zum neuen Scottie Scheffler des Jenseits werden. Doch wer eine normale Runde Golf erwartet, der wird sich umgucken.

Der Herausforderung gewachsen

„Cursed to Golf“ verbindet nämlich die klassische Golfpartie mit Roguelike-Elementen und kreiert damit ein völlig neues Sub-Genre des Roguelike-Sports. Im Fokus des Spiels steht der eigentliche Star, „der Platz“. Denn dieser weist neben den üblichen Hindernissen wie Sandbunkern oder Roughs auch gewisse Eigenarten auf. So gibt es unzählige Hindernisse, wie z.B. Gebläse, Stacheln, TNT-Kisten und Teleporter.

Damit noch nicht genug, habt ihr nur eine gewisse Anzahl an Schlägen, um die Löcher abzuschließen. Wenn ihr versagt, geht es zurück an den Anfang und ihr dürft wieder bei Loch 1 beginnen.

Ätherische Hilfsmittel

Da die Ausgangsbedingungen in „Cursed to Golf“ nicht ganz fair sind, bekommt ihr himmlische Unterstützung. So könnt ihr das sogenannte Birdie-Eye nutzen und euch mit dessen Hilfe einen Überblick über den aktuellen Platz machen. Auch weitere Hilfsmittel stehen euch zur Verfügung, man findet zum Beispiel auf den Kursen silberne und goldene Schlagidole. Wenn man diese durchschlägt, erhält man weitere Schläge zu seiner verbleibenden Schlagzahl hinzu.

Der eigentliche Trumpf sind aber die Ass-Karten, denn diese bündeln eure jenseitigen Kräfte und ermöglichen Spezialschüsse. Insgesamt stehen euch 20 verschiedene Karten mit unterschiedlichen Fähigkeiten zur Verfügung. Ihr könnt z.B. Streuschüsse, Kehrtwende, Raketenball und sogar Neu-Versuche nutzen. Alle Fähigkeiten sind aber nicht unendlich nutzbar und müssen über Zeit aufgeladen werden.

Die zahlreichen Hindernisse lassen die Golfpartie ordentlich spannend werden.

Eine andere Art von Golf

Die Demo-Version des Spiels hat schon jede Menge Spaß gemacht und wir können es kaum abwarten, eine komplette Partie zu Ende spielen zu können, denn die Entwickler versprechen einiges. Folgende Features bzw. Inhalte sind geplant:

  • Packendes, präzises und rasantes Golfen
  • Zufallsgenerierte Golfplätze mit über 100 Löchern
  • Vier herausfordernde und vielfältige Biome
  • Über 20 einzigartige Kartenverstärkungen
  • Mini-Spiel-Herausforderungen
  • Herausforderungsmodi (tägliche Herausforderung)
  • Online-Ranglisten
  • Charmante, golfbesessene Charaktere
  • Herrliche Pixel-Kunst und wunderschöne HD-Karten
  • Fetziger Retro-Soundtrack

Dann heißt es jetzt noch bis zum 18. August warten, einen Caddy suchen und die Ausrüstung checken, um beim Turnier im Jenseits eine gute Figur zu machen.

Wie gefällt euch „Cursed to Golf“? Was haltet ihr generell von Sportspielen, die keine reine Simulation wie „FIFA“ und Co. sind?

Bild: Chuhai Labs / Thunderful Publishing

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