Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und man hat jede Menge Zeit für seine Hobbys. Doch wirklich Lust auf etwas Neues hat man nicht und so spielt man Spiele, die man früher schon gerne gespielt hat. Da trifft es sich ja gut, dass in dieser Woche gleich drei Klassiker der PS2-Ära als Remaster erschienen sind. Mit der „GTA Trilogy“ können die Klassiker „GTA III“, „GTA Vice City“ und „GTA San Andreas“ mit verbesserter Grafik und zahlreichen Optimierungen erneut genossen werden.

Seit dem 11.11.2021 könnt ihr in drei ikonischen Städten wieder jede Menge Chaos anrichten und die Geschichten rund um Claude, Tommy Vercetti und Carl Johnson (CJ) erneut erleben.

Wir schauen uns an, warum man die Klassiker unbedingt noch einmal spielen sollte.

GTA III – Macht euch einen Namen

„GTA III“ spielt in Liberty City, dessen Vorbild eindeutig New York City war. Wir schlüpfen nach einem Gefängnisausbruch in die Rolle von Claude (der Name wurde erst in San Andreas enthüllt), der erst einmal untertauchen muss und dafür Geld braucht. Claude nimmt dafür Aufträge der einflussreichsten Auftraggeber der Stadt an, unter anderem von der Mafia-Familie Leone und den Yakuza. Zusätzlich kommen noch Aufträge der örtlichen Straßengangs hinzu. So arbeitet man sich nach und nach hoch und richtet Chaos und Zerstörung in Liberty City an.

„GTA III“ ist der erste Ableger der GTA-Reihe, der in 3D erstellt wurde und hat sehr viel zu der heutigen Entwicklung von Videospielen beigetragen. Dazu kommen noch eine interessante Story, mit Elementen aus Filmklassikern wie „Der Pate“ und „Scarface“. „GTA III“ ist ein absolutes Muss, wenn man GTA-Fan ist und die Anfänge der Reihe selbst miterleben möchte.

GTA Vice City – Strand, kühle Drinks und ein Verbrecher-Imperium

1986 – ein abgehalfterter Typ, gerade aus dem Knast entlassen, soll für Sonny Forelli, Anführer der Forelli-Familie, einen Drogendeal in Vice City übernehmen. Dieser Typ ist Thomas „Tommy“ Vercetti. Er hatte für die Forelli-Familie mehrere Morde begangen und dafür 15 Jahre Gefängnis bekommen. Der Drogendeal in Vice City läuft schief, Tommy und Ken Rosenberg können fliehen. Sonny will natürlich seine Drogen und sein Geld wiederhaben. So übernimmt Tommy nach und nach Vice City und sucht denjenigen, der ihn übers Ohr gehauen hat.

„GTA Vice City“ dürfte wohl mein meistgespielter GTA-Titel sein und das hat folgende Gründe:

  • Interessante Story: Die Geschichte rund um Tommy Vercetti, der von einem Niemand zum Boss in Vice City aufsteigt, ist einfach gut erzählt. Es gibt Intrigen, Freunde, die einen verraten und jede Menge Gangster-Action, die einem wirklich das Gefühl geben, der Boss in einem Mafia-Film zu sein.
  • Ziele abseits von Missionen: Als Strategie- und Aufbauspieler liebe ich es, mein eigenes Imperium aufzubauen und „GTA Vice City“ lässt mich ein Gangster-Imperium aufbauen. Natürlich muss so etwas auch verteidigt werden und das bietet „GTA Vice City“ ebenfalls.
  • Die Welt: Die Welt ist einfach interessant, es sind die 80er und das merkt man einfach an den Klamotten, den Autos und auch an den Protagonisten selbst. Alles erinnert einen ein wenig an „Miami Vice“ – nur dass man halt nicht Crockett und Tubbs ist, sondern der böse Mafia-Boss.

Wie das Remaster im Unterschied zum Original aussieht, könnt ihr im folgenden YouTube-Video sehen:

Aus all diesen Gründen sollte man „GTA Vice City“ unbedingt einmal gespielt haben. Alleine die Geschichte rund um die Band Love Fist und das Treffen mit Lance Vance sind es wert, das Ganze selbst erlebt zu haben.

Groß, größer, GTA San Andreas

Carl Johnson, auch CJ genannt, kehrt nach Los Santos (Los Angeles nachempfunden) zurück, da seine Mutter ermordet wurde. Eigentlich zog er aus Los Santos weg, um sich von seiner kriminellen Vergangenheit zu lösen. Kaum wieder dort angekommen, wird ihm ein Verbrechen von korrupten Polizisten untergeschoben und er rutscht wieder in alte Verhaltensmuster zurück. Als Gang-Anführer der Grove Street Families versucht CJ nun gemeinsam mit seinem Bruder, die alte Gang wieder auf Vordermann zu bringen. Doch Verrat durch die eigenen Leute und die korrupten Polizisten machen es ihm nicht leicht.

„GTA San Andreas“ hatte zum Release am 29. Oktober 2004 die größte Spielwelt der GTA-Teile. „San Andreas“ bietet euch drei Gebiete, die durch folgende Bundesstaaten inspiriert wurden:

  • Los Santos: Los Santos ist angelehnt an Los Angeles.
  • San Fierro: San Fierro soll die Stadt San Francisco darstellen.
  • Las Venturas: Las Venturas wurde eindeutig von Las Vegas inspiriert.

Allein durch die Größe bietet euch „GTA San Andreas“ jede Menge Freiheiten und Orte, die es zu erkunden gilt. Zusätzlich ist die Geschichte von CJ sehr gut inszeniert und erinnert an die Filme „Training Day“ mit Denzel Washington oder „Colors – Farben der Gewalt“, in dem es um die Revierkämpfe der Bloods und Crips und um übertriebene Polizeigewalt geht. Wer die Grove Street in seiner Blütezeit und nicht wie in „GTA V“ sehen möchte, sollte sich den Klassiker nicht entgehen lassen.

Habt ihr euch die „GTA Trilogy“ schon gekauft? Welchen Serien-Teil habt ihr am meisten gespielt? Schreibt es uns in die Kommentare!

Bild: Rockstar Games

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