In unserem mehrteiligen Special erzählen wir euch die Geschichten, die hinter den Namen der bekanntesten Nintendo-Charaktere stecken. Link, der weltbekannte Protagonist aus „The Legend of Zelda“ hat einen sprechenden Namen.

„The Legend of Zelda“ ist absoluter Kult. Es gehört nicht nur zu den wichtigsten Franchises aus dem Hause Nintendo, sondern zu den bekanntesten Spielereihen überhaupt. Generationen von Gamern sind mit Link durch Hyrule gestreift und haben tausende Stunden damit verbracht, ihn von einem ziemlich unbefleckten Knaben zu einem mächtigen Krieger aufzuwerten.

Doch wieso heißt der Kerl eigentlich „Link“? Nicht jeder weiß, dass der Name ursprünglich eine inhaltliche Bedeutung hatte.

Avatar-Funktion: Spieler sollen sich in Link wiederfinden

Während die meisten Nintendo-Figuren im Platformer- und Jump-n-Run-Genre beheimatet sind, stellt Zelda eine Ausnahme dar. Mit Schwert und Schild ausgestattet, kämpft sich der Spieler als Link in der Action-Adventure-Reihe „The Legend of Zelda“ zumeist durch das Königreich Hyrule, um böse Mächte zu bezwingen.

The Legend of Zelda: Links erste Gehversuche auf dem NES

Dabei ist die typischerweise mit grüner Tunika und grüner Zipfelmütze ausgestattete Figur bewusst nur mit minimalen Charakterzügen ausgestattet. Denn für die Serienschöpfer Shigeru Miyamoto und Takashi Tezuka war es von Anfang an wichtig, dass sich die Spieler selbst in der Welt Hyrules wiederfanden. Links Funktion war es also, als eine Art Avatar zu dienen.

Dazu passt eben auch sein Name Link, was der englische Begriff für Verbindung beziehungsweise Verknüpfung ist. Dass sie der Hauptfigur diesen Namen verpassten, hat auch mit einer ursprünglich angedachten Spielmechanik für „The Legend of Zelda“ für das NES zu tun.

Dieses sollte eigentlich in der Vergangenheit und in der Zukunft spielen. Link, der zwischen diesen beiden Zeitebenen hätte wechseln können, war die Verbindung zwischen ihnen. Daher also sein Name

Und genauso wie bei Mario lautet der volle Name von Link im Übrigen Link Link. Das verrieten Miyamoto und Eiji Aonuma 2017 in einem Interview.

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