Das klassische Kampfsystem gehört zu „Pokémon“ wie Pikachu und Pokébälle. Doch ausgerechnet Game Freak deutet jetzt an, dass die Hauptreihe künftig deutlich stärker mit neuen Systemen experimentieren könnte.

Seit den Tagen von „Pokémon Rot“ und „Blau“ laufen die Kämpfe nach einem vertrauten Prinzip ab: Attacke auswählen, Zug abwarten und hoffen, dass der Gegner nicht genau den Konter vorbereitet hat. Über die Jahre wurde dieses System erweitert, im Kern blieb es aber konstant.

Klassiker mit Zukunft – aber wo?

Genau das könnte sich künftig ändern. Game Freaks Kazumasa Iwao erklärte in einem Video im Zusammenhang mit „Pokémon Champions“, dass das Entwicklerteam vor einem interessanten Problem stand. Man wolle die Hauptspiele weiterentwickeln und dabei auch Veränderungen am Kampfsystem ausprobieren. Gleichzeitig soll das traditionelle rundenbasierte „Pokémon“-Battling dauerhaft erhalten bleiben.

Hier kommt „Pokémon Champions“ ins Spiel. Der auf Kämpfe spezialisierte Titel soll gewissermaßen zur langfristigen Heimat für das bekannte System werden. Damit hätte Game Freak bei kommenden Hauptspielen mehr Freiheiten, neue Ideen auszuprobieren.

Ein endgültiger Abschied von Rundenkämpfen in der Hauptserie wurde allerdings nicht angekündigt. Die Aussagen lassen vielmehr vermuten, dass Game Freak sich künftig nicht mehr zwingend an das jahrzehntealte Konzept gebunden sieht.

Schon „Pokémon-Legenden: Z-A“ zeigte, dass Game Freak bei Kämpfen experimentierfreudiger geworden ist.

Mir persönlich gefällt diese Entwicklung überhaupt nicht, aber das ist nur meine Meinung. Wie seht ihr das Ganze? Schreibt es uns in die Kommentare.

Bild: Nintendo

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