Nintendos Rennspiele sind Kult, doch einige der Racer haben irgendwann keine Nachfolger mehr bekommen. Dieses Schicksal hat auch „F-Zero“ ereilt, denn nach „F-Zero Climax“, das 2004 ausschließlich in Japan für den Game Boy Advance erschienen ist, wurde es still um die rasante Action-Racer-Serie. Wir sagen euch, warum „F-Zero“ unbedingt ein Comeback braucht.

„F-Zero“ wurde 1990 von Kazunobu Shimizu, Shigeru Miyamoto und Takaya Imamura für den Super Nintendo entwickelt. Der Science-Fiction-Racer wurde unter den Spielern schnell beliebt und begründete sogar ein Sub-Genre, Futuristic Racing oder auch Future Racer genannt. Eine weitere Besonderheit war, dass „F-Zero“ eins von achtzehn Spielen ist, die den Mode 7-Effekt nutzen. Der Mode 7-Effekt sorgte für eine Pseudo-dreidimensionale Darstellung des Spiels.

Wahnsinnsgeschwindigkeiten dank Antigrav-Racern

Das wohl charakteristischste Merkmal aller „F-Zero“-Games ist die krasse Spielgeschwindigkeit. Denn anders als bei „Mario Kart“, in dem die Karts nicht so schnell unterwegs sind, beschleunigen die Antigravitationsrenngleiter aus „F-Zero“ auf über 500 Km/h – in späteren Teilen sogar über 1.000 Km/h – und dementsprechend spielt sich das Spiel auch. Lenk- bzw. Fahrfehler bestraft das Spiel gnadenlos, denn durch die hohen Geschwindigkeiten landet man durch den kleinsten Fehler an der Bande oder fliegt von der Strecke. Auch wenn das gerade für Anfänger sehr nervig sein kann, macht das Spiel umso mehr Spaß, wenn man die Gleiter nach ein paar Runden kontrollieren kann.

Wenn man die Steuerung etwas beherrscht, kann man sich dann mit verschiedenen Gleitern und Fahrern an den zahlreichen Rundkursen in Einzelrennen oder im Grand-Prix-Modus versuchen. Hinzu kommen dann noch verschiedene Schwierigkeitsstufen, die von Anfänger bis Profi reichen, wobei man im Profi-Modus schon nahezu fehlerfrei fahren muss, um die Rennen meistern zu können. Das heißt, ihr dürft nicht die Banden berühren, denn das führt zu Geschwindigkeits- bzw. Energieverlust.

Apropos Energie – sie ist sehr wichtig, denn wenn ihr keine mehr habt, explodiert euer Gleiter und das Rennen ist vorbei. Doch das Spiel bietet euch auf bestimmten Streckenabschnitten Energie-Auflade-Möglichkeiten, damit ihr diese Energie nach einem Zusammenstoß oder der Aktivierung des Turbo-Boosts wieder auffüllen könnt.

Insgesamt sind von 1990 bis 2004 folgende Titel erschienen:

Mit über 500 Km/h fahren die Gleiter über die Rennstrecke
  • F-Zero (1990; Super Nintendo, Virtual Console (Wii/Wii U))
  • F-Zero 2 (1997; Super Nintendo, nur in Japan per Satellaview)
  • F-Zero X (1998; Nintendo 64, Virtual Console (Wii))
  • F-Zero X-Pansion Kit (2000; Nintendo 64DD, nur in Japan)
  • F-Zero: Maximum Velocity (2001; Game Boy Advance, Virtual Console (Wii U))
  • F-Zero GX (2003; GameCube, Arcade (als F-Zero AX))
  • F-Zero: GP Legend (2004; Game Boy Advance)
  • F-Zero: Climax (2004; Game Boy Advance)

Warum sollte es ein Comeback geben?

„F-Zero“ braucht ein Comeback, um dem Markt der Nintendo-Racer wieder ein wenig mehr Schwung zu verleihen. Denn anders als „Mario Kart“ fordert „F-Zero“ euch heraus und setzt auch einen gewissen Skill voraus, den ich durch die Schlausteuerung und Co. in „Mario Kart“ ein wenig vermisse. Denn der Schwierigkeitsgrad ist genau das – „Darksouls“-Spieler werden wissen wovon ich spreche – was „F-Zero“ so einzigartig und gleichzeitig zu einem guten Spiel macht. Deswegen lautet unser Appell an Nintendo: „Bitte ein neues F-Zero entwickeln!“.

Habt ihr „F-Zero“ damals gespielt? Würdet ihr euch über ein Comeback von „F-Zero“ freuen? Welche Spiele brauchen eurer Meinung nach ein Comeback?

Bild: Nintendo

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