Die Macher des THEC64 und THEVIC20, Retro Games Ltd, hatten im letzten Jahr den Nachbau eines weiteren Heimcomputers aus dem Commodore-Portfolio angekündigt. Zu sehen gab es nur die schwarze Silhouette eines Geräts, das man aber unschwer als Amiga 500 erkennen konnte. Der Amiga-Nachbau soll 2021 veröffentlicht werden.

Mit der Ankündigung des Amiga-Remakes schließt der englische Hersteller die Lücke in seinem Portfolio. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser Klassiker von Commodore eine neue Auflage spendiert bekommt, denn der Hersteller hatte in der Vergangenheit schon Erfolge mit seinen Nachbauten feiern können. Auch die Tatsache, dass die kompakte Variante des Amigas, der Anfang der 90er-Jahre erschien, bei den Fans sehr beliebt war, dürfte ein weiterer Grund für eine Neuauflage sein. Bis jetzt gibt es noch keine Infos, ob das Remake eine „echte“ Tastatur bekommt, welche Spiele enthalten und welche Anschlüsse für Zusatz-Hardware vorhanden sind.

Ein Stück Kindheit

Der Hersteller Retro Games Ltd hat mit seinen Nachbauten des C64 und VIC20 (in Deutschland als VC20 bekannt) bereits viele Fans glücklich gemacht und ihnen ein Stück Kindheit zurückgebracht. Auch die Bedienung und die Ladezeiten der alten Konsolen wurden verbessert, sodass die heute doch eher lästigen „Zwangs-Kaffeepausen“ durch den Disketten-Wechsel wegfallen. Das machen vor allem eine Vielzahl von bereits vorinstallierten Spielen und ein USB-Port möglich. Mit dem USB-Port können weitere Spiele direkt über Festplatte oder USB-Stick gestartet werden.

Die Spiele werden in ihrer gewohnten Basic-Umgebung per Tastatur-Befehl gestartet, was vor allem Puristen freuen dürfte. Auch kann alte Hardware an die Nachbauten angeschlossen werden, wie z.B. bis zu zwei der originalen Competition Pros. Retro Games Ltd möchte, dass das Spielgefühl exakt dasselbe wie früher ist, das klappt auch dank der Original-Peripherie.

Für diejenigen, die die Geschichte des Amigas nicht kennen, haben wir hier die Amiga-Story verlinkt:

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