Wer beim Anblick der grauen Ur-PlayStation sofort an Memory Cards, Demo-Discs und lange Nachmittage vor dem Röhrenfernseher denkt, bekommt bald neues Futter für die Nostalgie-Ecke. Lego und Sony Interactive Entertainment machen gemeinsame Sache und bringen die originale PlayStation als offizielles Lego-Set auf den Markt.
Das Set besteht aus stolzen 1.911 Teilen und orientiert sich an der ersten PlayStation, die Sony 1994 in Japan veröffentlichte. Natürlich darf auch der klassische Controller nicht fehlen – noch in der ursprünglichen Version ohne Analogsticks. Damit dürfte das Modell vor allem bei PlayStation-Fans und Retro-Gamern einen Nerv treffen.
Auch bei den Details hat Lego nicht einfach nur einen grauen Kasten nachgebaut. Die Power- und Open-Tasten lassen sich bewegen und selbst die Controller-Anschlüsse wurden berücksichtigt. Optisch bleibt das Modell dabei angenehm nah am Original und dürfte sich im Regal ziemlich gut neben die echte PS1 machen.
Kleine Überraschungen für PlayStation-Fans
Besonders nett sind die beiden Mini-Dioramen, die sich im Inneren der Lego-Konsole verstecken. Hier gibt es Anspielungen auf zwei PlayStation-Klassiker: „Gran Turismo“ und „Ape Escape“. Gerade letzteres gehört untrennbar zur frühen PlayStation-Ära und dürfte bei vielen Spielern einige Erinnerungen wecken.
Mit der Lego-PlayStation geht außerdem ein Trend weiter, der Retro-Fans inzwischen regelmäßig neue (und nicht immer günstige) Versuchungen beschert. Alte Konsolen und Computer sind längst nicht mehr nur auf Flohmärkten und in Sammlervitrinen zu finden, sondern werden als aufwendige Lego-Sets wiederbelebt. Gerade die markanten Hardware-Designs der 80er- und 90er-Jahre bieten sich dafür natürlich bestens an.
Das Lego PlayStation Set (72306) soll im Oktober 2026 erscheinen. Mit einer UVP von 159,99 Euro ist der Ausflug zurück in die 32-Bit-Ära allerdings kein Schnäppchen. Fertig aufgebaut misst die Lego-PS1 rund 26 Zentimeter in der Breite und 19 Zentimeter in der Tiefe. Was meint ihr: Muss die LEGO-PlayStation ins Retro-Regal oder sind euch 159,99 Euro für den Klötzchen-Ausflug in die 32-Bit-Ära zu viel?
Bild: Lego
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