In unserer Special-Kategorie „Namensgeschichten legendärer Nintendo-Charaktere“ kommen wir zum zweiten Mitglied des berühmten Brüderduos und schauen, woher Luigi seinen Namen hat.

Seinen Namen verdankt er einer Pizzeria namens Mario and Luigi’s, die sich in der Nähe der Hauptgeschäftsstelle von Nintendo of America befand. Luigi ist der jüngere Bruder von Mario und sollte ursprünglich als dessen Helfer agieren. Später wurde er aber ebenfalls zu einer einflussreichen Persönlichkeit des Super Mario Universums. Luigi wurde erfunden, da Shigeru Miyamoto für das Spiel „Mario Bros.“ einen Zwei-Spieler-Modus plante. So entwickelte der Nintendo-Vordenker den ebenfalls als Klempner tätigen Luigi, Marios jüngeren Bruder. In „Super Mario Bros.“ ist ebenfalls ein Zwei-Spieler-Modus vorhanden und somit bekam auch Luigi einen erneuten Auftritt. Nach „Super Mario Bros.“ war Luigi fester Bestandteil in weiteren Serien-Ablegern. Zusammen mit Mario erlebt der grüngewandete Klempner dann viele Abenteuer. Mit „Mario is Missing“ feierte Luigi sein erstes Solo-Abenteuer. Das bekannteste Standalone dürfte aber der Geisterjägerspaß „Luigi‘s Mansion“ sein.

Wie Mario, nur groß und dünn

Luigi ist zwar der kleine Bruder von Mario, überragt diesen aber mit seiner Körpergröße um einiges. Doch das war nicht immer so. Anfangs sah Luigi genauso aus wie Mario. Er trug die gleichen Klamotten wie der ältere Bruder, nur in grün. Auch das Aussehen der beiden glich sich, sie waren beide klein und ein wenig pummelig, trugen beide einen Bart und Luigi hatte auch noch nicht das „L“ auf seiner Mütze. Die Statur des Klempners änderte sich erst in „Super Mario Bros. 2“. Dort war Luigi dann größer als sein Bruder, bekam das „L“ auf seine Mütze, eine längere Nase und einen kleineren Schnurrbart.

Luigi ist eher der schüchterne Part der Mario-Bros. Er wächst jedoch oft über sich hinaus, wenn er z.B. seinen Bruder, das Pilzkönigreich oder seine Freundin Daisy retten muss. Luigi ist zwar nicht so stark und mutig wie Mario, doch auch er zeigt in den Spielen, dass er ein ernstzunehmender Gegner ist. Das zeigt sich zum Beispiel in seinem Solo-Abenteuer „Luigi‘s Mansion“, wo er König Buu Huu, einen der stärksten Feinde des Pilzkönigreiches, besiegt. Luigi versucht meist, Mario zu beeindrucken, da dieser sein größtes Vorbild ist – wobei er das eigentlich gar nicht braucht, da er ohnehin der zweitgrößte Held des Pilzkönigreiches ist.

Von Kamek verschleppt

Die Geschichte der Mario Bros. beginnt mit der Geschichte, die in „Super Mario World 2: Yoshi‘s Island“ erzählt wird. Kamek, der Zauberer, sieht mit Hilfe von Magie voraus, dass die beiden Brüder Mario und Luigi den Koopas eines Tages das Leben schwer machen werden. So will Kamek die beiden entführen, bevor sie von einem Storch zu ihren Eltern gebracht werden können. Doch der Plan Kameks misslingt und wird von Baby Mario und den Yoshis vereitelt. Wie in „Yoshi‘s Island DS“ herauskommt, gehört auch Luigi zu den sogenannten Sternenkindern, die mit ihrer Macht Bowser die Weltherrschaft ermöglichen könnten. Die Sternenkinder werden aber von den Yoshis gerettet und Bowsers Plan vereitelt.

Luigi taucht danach an der Seite von Mario in einigen Abenteuern auf. Zusammen kämpfen sie gegen die Pläne von Bowser und seinen Schergen. Aber auch in anderen Franchise-Ablegern ist der grüngewandete Klempner zu sehen. Als Fahrer bei „Mario-Kart“ macht er eine sehr gute Figur und hat auch eigene Rennstrecken, ebenso als Fußball-Kapitän oder als Golfer.

Alles in allem ist Luigi zwar als Helfer für Mario erfunden worden, aber er ist aus dieser Rolle hinausgetreten und braucht sich nicht hinter seinem erfolgreichen Bruder verstecken. Luigi gehört für mich ganz klar auf den zweiten Platz meiner Top 3 Nintendo-Charaktere.

Mögt ihr den Klempner auch? Habt ihr alle Teile von „Luigi‘s Mansion“ gespielt?

Bild: Nintendo

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