Mit „Stardew Valley“ hat Eric „ConcernedApe“ Barone einen echten Indie-Hit gelandet. Millionen Spieler haben auf seiner virtuellen Farm unzählige Stunden verbracht. Doch der riesige Erfolg hat auch seine Schattenseiten, wie der Entwickler jetzt in einem Interview mit dem britischen GQ Magazine verraten hat.

Als Barone damals an „Stardew Valley“ bastelte, war das Ganze für ihn eigentlich nur ein kleines Projekt, um seine Programmierkenntnisse zu verbessern. Niemand erwartete etwas von ihm, er konnte einfach drauflos entwickeln. Heute sieht die Sache anders aus: Über 50 Millionen verkaufte Exemplare sorgen dafür, dass die Erwartungen an seinen Nachfolger „Haunted Chocolatier“ gewaltig sind.

Haunted Chocolatier geht eigene Wege

Und genau dieser Druck macht Barone offenbar zu schaffen. Schließlich möchte er die Fans nicht enttäuschen, gleichzeitig aber auch seine eigenen Ideen verwirklichen.

Dabei soll „Haunted Chocolatier“ keineswegs einfach nur ein zweites „Stardew Valley“ werden. Zwar erinnert die charmante Pixeloptik sofort an den beliebten Farming-Hit, spielerisch geht es aber in eine andere Richtung. Statt Gemüse anzubauen und Hühner zu füttern, stehen Erkundung, Kämpfe, Ausrüstung und sogar Bossgegner stärker im Mittelpunkt.

Besonders Spieler, die in „Stardew Valley“ am liebsten durch die Minen gezogen sind, dürften hier auf ihre Kosten kommen. Auch eine Stadt und ihre Bewohner spielen wieder eine Rolle.

Wann wir selbst in die geheimnisvolle Schokoladenwelt eintauchen dürfen, bleibt allerdings offen. Einen Veröffentlichungstermin gibt es weiterhin nicht. Barone will sich die nötige Zeit nehmen. Nach „Stardew Valley“ dürfte ihm wohl kaum jemand übelnehmen, wenn er lieber auf Qualität statt auf Tempo setzt.

Was meint ihr? Freut ihr euch auf „Haunted Chocolatier“ oder hättet ihr lieber ein zweites „Stardew Valley“?

Bild: Concernedape

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